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Haus

Museum Huis Doorn

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Hofkultur in Taschenformat
Huis Doorn verdankt seine Bekanntheit vor allem der Anwesenheit des Kaisers Wilhelm II.
Wilhelm flüchtet nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg in die neutralen Niederlande. Er wohnt auf dem Landgut in der Nähe von Utrecht von 1920 bis an sein Lebensende. Er umringt sich mit Objekten der Vergangenheit.

Im Jahre 1919 erwirbt er das Haus, eine ursprünglich aus dem vierzehnten Jahrhundert stammende Wasserburg. Am Ende des achtzehnten Jahrhunderts wurde sie in ein elegantes Landhaus umgebaut. Der Kaiser lässt es teilweise umbauen und mit allem modernen Komfort versehen. Auch der ursprünglich englische Park genießt seine volle Aufmerksamkeit.

Die Einrichtung von Haus Doorn stammt aus den Berliner und Potsdamer Schlössern. Prächtige Möbel, Gemälde und Silber ermöglichen es dem fürstlichen Asylanten nach seinem Stil zu leben. Sie bilden die Kulisse für die tagtägliche Hofkultur in Taschenformat.

Heutzutage ist die kaiserliche Residenz ein Museum. Die ursprüngliche Einrichtung ist intakt geblieben und zeigt dem Besucher eine authentische Vorstellung der fürstlichen Wohnkultur. Während der Führungen bringen die Führer die Geschichte des Kaisers zum Leben. Auch erklären sie den Gästen die Hintergründe dieser einzigartigen Kunstsammlung. Einen Eindruck vom Huis Doorn sehen Sie in der Panoramatour.